In den Tagen der Angepasstheit, wo das Essen nicht mehr blutet, die Habenichtse hingegen schon, drehen die Autoren der Edition Groschengrab den Mist des Lebens zu Perlen. Worte suchen ihren Weg ins Freie. Die Edition Groschengrab hat es sich zur Aufgabe gemacht sie einzufangen. Die Buchdeckel müssen einladend sein, denn die Texte sind widerspenstig und eigenwillig: Sie gehen nicht mit Jedem. Das Anliegen ist, ihnen einen bequemen Platz einzurichten, wo sie sich gerne lesen lassen.
Alles eine Frage des Stils
„So etwas sagt man aber nicht“, sagt eine, die aussieht, als wäre sie in den 1970er Jahren als Teenagerin in einen etwas älteren Jung-Revolutionär verliebt gewesen, der sich aber nach einiger Zeit, sehr zu ihrem Leidwesen, als Riesenchauvi herausgestellt hatte. „Und wenn man schon derartiges sagt, dann muss man die Etikette achten. Es gibt nun einmal Regeln und Konventionen, die es einzuhalten gilt. Das habe ich selber schmerzhaft erfahren müssen. Damals. Stichwort: Deutscher Herbst und so. Aber was wisst ihr jungen Dinger, Entschuldigung, ihr jungen Leute, denn von früher? Nichts!“ Die Angesprochene, eine blasse, vom Leben noch wenig gezeichnete Frau…
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