Dazwischen
Lange bevor der Wecker klingelt, klopft es an meiner Wohnungstür. Zuerst denke ich, die Nachbarin über mir trommelt einmal mehr gegen die nächtliche Stille an, aber das Klopfen ist fröhlich und beschwingt. Ich will mir die Bettdecke über den Kopf ziehen, doch ein dicker Hund liegt auf dem unteren Zipfel und macht sich murrend extra schwer. Seufzend setze ich mich auf. „Was ist denn?“, frage ich an der Tür. Eine fremde Stimme fragt zurück: „Wie wünschen Sie sich Ihren Tod?“ Ich habe einen altmodischen Wecker, der stolz zwei messingfarbene Schellen auf seinem Haupt trägt. Fast möchte ich sagen, der Wecker…
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